Beratungszentrum Strausberg – eine erste Bilanz

Am 29. Oktober 2008 eröffneten wir in der Hegermühlen Str. 9c das Beratungszentrum (SBZ) des Bezirksverbandes Brandenburg-Ost.

Prominetester Gast war an diesem Tag neben Lothar Dufke, Viezepräsident des Sozialverbandes Deutschland und Vorsitzender des Kreisverbandes Dithmatschen (Schleswig-Hollstein), die Brandenburger Justizministerin Beate Blechinger.

Sie freue sich über die Eröffnung dieses Beratungszentrums, sagte die Ministerin in ihrer Ansprache.
„Oft ist es schwierig für sozial benachteiligte Menschen, Behinderte und deren Angehörige, alle Informationen über gesetzliche Regelungen, die sie betreffen, zu recherchieren. Viele haben gar nicht die Möglichkeiten dafür. Sie bieten diese Informationen verschiedener Fachgebiete gebündelt an, das halte ich für enorm wichtig.“ [Zitat: MOZ, 29.10.08]

(v.l.n.r.) Armin Gläser, Bodo Feige, Armin Dötsch, Petra Kühn, Sabine Kaprzak, Justizministerin Beate Blechinger (CDU), der Vizepräsident des Sozialverbandes Deutschland Lothar Dufke, Bodo Neuenfeld, Martina Reichel, Petra Hackbarth und Hans-Jörg Ludwig.

(v.l.n.r.) Armin Gläser, Bodo Feige, Armin Dötsch, Petra Kühn, Sabine Kaprzak, Justizministerin Beate Blechinger (CDU), der Vizepräsident des Sozialverbandes Deutschland Lothar Dufke, Bodo Neuenfeld, Martina Reichel, Petra Hackbarth und Hans-Jörg Ludwig.

Als weitere Gäste konnten wir Vertreter des SoVD-Landesverbandes Berlin-Brandenburg, Bürgermeister Klaus Ahrens aus Hoppegarten, mehrere Strausberger Stadtverordnete und Vertreter sozialer Vereine und Einrichtungen der Region begrüßen.

Hans-Jörg Ludwig, Vorsitzender des Bezirksverbandes, gab in seiner Eröffnungsrede einen kurzen Überblick über die Entwicklung der letzten Jahre. Bei Gründung des damaligen Kreisverbandes Strausberg im Jahr 2002 waren es gerade mal 48 Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 76 Jahren. Im Oktober 2008 hatte der Bezirksverband 231 Mitglieder mit einem Durchnittsalter von 53 Jahren. Dies wurde durch den unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz vieler Mitglieder erreicht.

Der in der „MOZ-online“ erschienene Artikel ist hier nachzulesen.

Die ersten 100 Tage seit Eröffnung des SBZ liegen nun hinter uns.
Es hat sich gezeigt, dass  ein enormer Beratungsbedarf zu Fragen des SGB I bis XII vorhanden ist. Kaum ein Tag vergeht, ohne dass ein Hilfesuchender bei uns erscheint.

Die Bilanz der ersten 3 Monate beweißt die Richtigkeit des Schrittes, den wir mit der Einrichtung des SBZ gegangen sind.

45 Anfragen konnten schon im Erstgespräch einer Lösung zugeführt werde. In 10 Fällen wurden Wiedersprüche positiv im Sinne unserer Mitglieder realisiert. Und in 3 Fällen, die an den Rechtsschutzsekretär des Landesverbandes übergeben wurden, ist es zu Klagen vor den Sozialgerichten gekommen.

Und wenn wir uns die Entwicklung der Mitgliederzahlen ansehen, so ist auch hier eine positive Bilanz zu ziehen. Allein im Januar 2009 hatten wir einen Zuwachs von über 9%.

Eine Antwort schreiben